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MAJA

"Du lebst länger als ein Leben lang, du bist das womit alles begann..."

 

Maja wurde am 14.05.2008 geboren und ist ein Border- Collie- Münsterländer- Cattle-Dog-Terrier- Tralala- Mix (im Herzen wird sie immer ein Schmetterling bleiben).

Im Alter von 8 Wochen kam sie zu(m) (damals noch sehr jungen) mir und bekam auch gleich die Rolle des Gefühlskompensators aufgedrückt, welche sie bis heute mit einer zum-auf-die-Knie-fallen-großen Sensibilität erfüllt. Als Gott den EQ (weil so viele gefragt haben: ja, EQ- von Emotionalitätsqutient ;)) verteilte, hat sie sich souverän in die erste Reihe gedrängelt und sich den Topf quasi selber über den Kopf gekippt. Sie spiegelt mich in jeder Situation zu 100%, war und ist meine allergrößte Lehrerin. Es gibt für sie nichts besseres, als den ganzen Tag mit mir auf der Couch zu liegen (in ihrem früheren Leben war sie garantiert ein Sofakissen), oder gepflegt ihrem Balljunkiedasein nach zu gehen. Sobald Erwartungen jeglicher Art ins Spiel kommen macht sie zu und zeigt mir sehr deutlich, wo ihre Grenzen liegen (Erwartungshaltung=blöd! - Routine= toll!).

Da ich zur Zeit sehr viel unterwegs bin und sie eine beeindruckend kleine Stresstoleranz (oder ich einfach überhöhte Ansprüche) besitzt(/besitze), lebt sie gerade hauptsächlich bei meiner Mutter.

Wir tricksen gerne und waren in jungen Jahren erfolgreich im Agility unterwegs.


MUMFORD

Mumford...die drei Punkte nach seinem Namen stehen nicht umsonst dort. Ich muss jedes mal nach Worten suchen, um diesen Hund zu beschreiben. Zuerst einmal ist er Majas Sohn und wurde am 27.04.2011 geboren.Sein Vater ist ein "reiner" Border- Collie- Schafpudel- Mix und er wurde nach der britischen Folkband "Mumford and Sons" benannt, which I love (es gibt schließlich genung "Blackys" auf den deutschen Hundewiesen). Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass Gott, oder Buddha, das Universum, oder wer auch immer, mich eines Tages zufällig hat über die Erde springen sehen, mitleidig gelacht und mir diesen Hund geschenkt hat. Es kann einfach kein Zufall gewesen sein. Es gibt bis heute kein schöneres Kompliment für mich, als zu hören:"Ey...du bist echt krass wie dein Hund....Alter". Eigentlich sagt das ja schon alles, aber für alle die, die sich darunter nichts vorstellen können, folgendes: Wenn ich frustriert bin, schreitet er zum emotionalen Gegenangriff  ("Los jetz, keine Zeit für Traurigkeiten, S-P-I-E-L-E-N! Guck mal....ich kann auch Männchen!"), wenn wir durch Prüfungssituationen gehen, gibt er 110% Prozent für mich, wenn ich nervös bin bringt er mich runter. Er gibt mir Klarheit, Ruhe, Vertrauen und täglich ein Auge für die kleinen Dinge. Er ist mein kleines, persönliches Wunder, der mich täglich mit Witz und Liebe durchs Leben begleitet.

 

Danke Mumford, dass du mein Chaos verstehst und nicht nur so tust.


MIO

Mio, mein Mio.

 

Mio wurde am 30.12.2016 geboren und kam mit 3 Monaten zu mir. Seitdem gab es wohl keine Zeit in meinem Leben, in der ich in so kurzen Abständen so viel gelacht und so viel geheult habe.

Mio ist so unendlich wunderbar und gleichzeitig eine so große Herausforderung, nach außen hin ein sehr starker Charakter in alle Richtungen.

 

Er zeigt mir täglich, was ich eigentlich alles nicht weiß, lässt mich Neues lernen, lehrt mich Erwartungen los- und Anderes zuzulassen, Vergleiche nach hinten zu schieben, gerade zu gehen, in mir klar zu sein, genau zu zuhören, zu atmen, Ruhe.

Er öffnet und schließt Türen, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt und spiegelt mich auf verrückte Art und Weise.

Der Rotfuchs hat aber auch - und vor allem - eine sehr witzige Seite.

Er ist mutig, offen, unerschrocken, begeisterungsfähig, liebesbedürftig (wenn er nicht gerade sehr cool sein muss ;) ) hat die lustigsten und kreativsten Ideen beim Tricksen. Wenn er mal wieder grimassenziehend auf dem Rücken schläft - alle Viere von sich gestreckt - dann kann man einfach nicht anders, als zu lachen. Er ist der heimliche König des Zughundesports, ein großartiger Reisekumpane, der sich überall Zuhause fühlt solange wir dabei sind und der sich (wenn auch zähneknirschend) wirklich zusammenreißt, wenn es darauf ankommt.

Dafür, und für alles was er ist, liebe ich ihn schon sehr, meinen kleinen, roten Teilzeit-Macho mit dem watteweichen Kern.

 

Mio, mein Mio.

Meine lange, großartige Reise.


KIWI

Die kleine - wunderbarwitzige - Kiwi, ist das struppigste Mitglied unserer bunten Reisegruppe.

 

Ich war tatsächlich schon länger auf der Suche nach einem Vertreter der Partei "Klein-witzig-struppig-größtenwahnsinnig-frech" und nach langer, langer Suche, fühlt sich nichts so gut und selbstverständlich an, wie dieses kleine Ding nun endlich gefunden zu haben.

Le Grand Terrine übertrifft meine Erwartungen an einen Terrieoristen bei Weitem, ist absolut unerschrocken, immer fröhlich, verboten süß, stur wie ein Brett, all over the place, möchte die ganze Welt auf einmal aufsaugen und ich liebe sie from the bottom of my heart für diesen unerschütterlichen Lebenshunger, und für alles, was sie ist ganz fürchterlich. Im Training zwingt sie mich neue, kreative Wege zu suchen. Ich darf witzigerweise nie mit vorstrukturiertem Plan in eine Übungsseinheit gehen, Kiwi muss und möchte immer und unbedingt eigene Ideen mit einbringen. So ist es immer wieder überraschend, wo wir am Ende rauskommen und der Lach - und Wedelfaktor dementsprechend hoch:).

 

So schön, dass es dich gibt, mein kleines, tolles Kiwilein!


RUFUS

Sanft, sanfter, am sanftesten, Rufus.

 

Der Witz einer Freundin und eine damit verbundene Verkaufsanzeige einer weitläufig bekannten Socialmediaplattform, ließ mich im Juni 2019 meinen Verstand in der Biotonne entsorgen, alles stehen und liegen lassen und in meinem klapprigen Kangoo (mit besagter, für diese Aktion verantwortlicher Freundin darin) Hals über Kopf nach Wales fahren. Dort kam mir und meinen Augenringen - in the Middle of Nowhere, auf einem Hügel, so grün wie in der Kerry Gold Werbung - dieses fantastische Wesen entgegen und nistete sich quasi instantly intravenös in mein Herz ein. Er ist genau so, wie er guckt. Wohin uns unser Weg führen wird ist noch ungewiss, bisher hat er allerdings viel mit Sternen, Liebe und Schafen zu tun...

 

Rufus. Traumzauberroo. Rooli Patchouli.

Dich lass ich nicht mehr gehen.

Für dich wäre ich auch bis nach Kamtschatka gefahren.

I love you to pieces und bin so unendlich froh dich an meiner Seite zu wissen, du weise, alte, goldene Seele.


CHARLY

Hi, ich bin Charly, komme ursprünglich aus Halle und - wer hätte das gedacht - liebe Hunde.

Meine Biographie gleicht wohl der von vielen. Das Feuer entfachte in der Sekunde, in der sich die Tür hinter meinem ersten eigenen Welpen schloss. Da dieser mir von Anfang an so viel mehr gab, als nur bedingunslose Liebe, war es mir schon immer ein Herzenswunsch, ihr so viel mir möglich war zurückzugeben. Ich begann mich intensiv mit der hündischen Biologie, Lernverhalten und Gefühlswelt zu beschäftigen. Verschlang ganze Bibliotheken, ging viele Holzwege, besuch(t)e Fortbildungen (u.a. bei Thomas Baumann, Udo Gansloßer, Michael Grewe, Ines Kivelitz, Ute Heberer, Dorit Feddersen- Petersen, Ute Blaschke - Berthold u.v.a.), diskutierte, fragte, sah, verschloss die Augen, verstand, scheiterte, wuchs. Heute sage ich lieber "Bitte" und "Danke" statt "Click" zu meinen Hunden und krame erstmal in meinen eigenen Problemen, als sofort diverse Hilfsmittel zu zücken. Ich verstehe die Arbeit mit Tieren als eine nie endende Reise (ob das jetzt pathetisch klingt sei mal dahingestellt), als Möglichkeit zur Persönlichkeitsbildung und achte darauf stets zu hinterfragen und primär auf die Tiere selbst zu hören.

Seit ein paar Jahren bilde ich Tiere für Film- und Fernsehproduktionen aller Art aus, gebe landesweit Seminare und bin mit meinen Vierbeinern Teil diverser Shows und Messen.

 

Im Jahr 2017 wurde ich von der Tierärztekammer Niedersachsen erfolgreich geprüft und verfüge seitdem über den § 11 TierSchG.

 

"Eine Menge Leute reden mit Tieren", bemerkte Puh. (...)

                                                          "Aber nur wenige hören zu", fuhr er fort.

                                                                     "Und das ist das Problem."

 

                                                                                    - Puh der Bar